Ich hatte unter Ubuntu ab der Version 9.04 diverse Probleme bei der Konfiguration meiner Nameserver. Das Problem war eigentlich mit wenigen Auswirkungen behaftet aber echt nervig. Es äußerte sich Anfangs damit, das der Zugriff auf die Aktualisierungen per Synaptic sage und schreibe 20 Sekunden brauchte um überhaupt zu beginnen. Die Download und Uploadrate war davon gänzlich unberührt. Soll heißen das System war recht träge und die Einwahl per SSH auf meinen Server brauchte ebenfalls eine gewissen Anlaufzeit. Nach einigen Recherchen auf Ubuntuuser.de und diversen anderen Seiten war das Problem recht schnell eingegrenzt. Viele User waren der Meinung das die Konfiguration von IPV6 mir einen Streich spielt. Da ich tatsächlich unter Firefox die IPV6 Funktion per:
about:config – network.dns.disableIPv6;trueabgeschaltet habe so im FF zur normalen Geschwindigkeit zurück fand, dachte ich daran IPV6 systemweit abzuschalten. Das war einfacher gedacht als dann in die Tat umgesetzt. Nach einigen erfolglosen Versuchen brachte mich ein User im Ubuntuuser.de – Forum auf die finale Idee. Es lag gar nicht ausschliesslich an IPV6 sondern eher an dem in der:
/etc/resolv.confeingetragenen Nameserver. Bei mir stand dort folgendes eingetragen:
# Generated by NetworkManagerdomain Speedport_W_700V
search Speedport_W_700V
nameserver 192.168.1.1
Dem Tipp zufolge sollte ich einfach einen weiteren Nameserver eintragen. Meine Konfiguration schaut seit dem wie folgt aus:
# Generated by NetworkManagerdomain Speedport_W_700V
search Speedport_W_700V
nameserver 217.0.43.1
nameserver 217.0.43.193
nameserver 192.168.1.1
Seit dem ist alles wie es sein soll. Bitte dran denken das man die Nameserver des jeweiligen ISP – Internetservice Providers einträgt. In meinem Fall sind die beiden NS von der Telekom. Um Eure Konfigurationen zu überprüfen öffnet eine Konsole und prüft per:
cat /etc/resolv.confEure Konfiguration. Falls erforderlich per:
sudo gedit /etc/resolv.conföffnen und ändern.
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